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Hilfe für den Mikroskopkauf

Ein gutes Mikroskop ist eine wichtige Voraussetzung für Beobachtungen und Untersuchungen. Wer sich ein Mikroskop kaufen möchte und sich nicht schon gut mit solchen Instrumenten auskennt, sollte sich vor dem Kauf auf jeden Fall von einer Fachkraft beraten lassen.

Ein Qualitäts-Mikroskop wird bei entsprechender Pflege ein lebenslanger Begleiter. Deshalb sollten Sie Ihre Investition gut durchdenken - z. B. spätere Ausbaumöglichkeiten, welches Modell, Qualität, Preis-Leistungsverhältnis. Bei „Billigstmikroskopen“ wird die Grenze der Leistungsfähigkeit sehr rasch erreicht und nimmt speziell Kindern bald die Lust sich weiter mit dieser doch so interessanten Materie zu befassen.

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Qualität der Optik

Die Qualität der Objektive (Linsen im Objektiv) ist ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl des Mikroskopes. Sogenannte "Plastiklinsen" - die keinerlei Korrektur haben - erzeugen unscharfe und dunkle Bilder und die Einzelheiten welche man sehen möchte kann man nicht sehen. Ein hochwertiges Objektiv mit Linsen aus Glas ist daher sehr zu empfehlen.

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Vergrößerung

Die Gesamtvergrößerung eines Mikroskops setzt sich aus dem Produkt der Eigenvergrößerung von Okular und Objektiv zusammen. Ein 10fach Okular ergibt demnach mit einem 10fach Objektiv eine 100fache Vergrößerung. Das Vergrößerungsvermögen der Objektive und Okulare hängt von ihrer Brennweite ab. Ein System vergrößert umso stärker, je kleiner seine Brennweite ist.

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Die Vergrößerung ist KEIN Qualitätskriterium

Die Vergrößerung allein ist nicht ausschlaggebend für ein Mikroskop. Eine höhere Vergrößerung als 400-fach (Objektiv 40 und Okular 10x) ist für den Anfang nicht notwendig. Denn da sieht zB ein Grashalm auch schon sehr interessant aus. Vergrößerungen über 1200- bis 1300-fach sind für ein Lichtmikroskop nicht sinnvoll, weil es dort an seine physikalischen Grenzen stößt. Rein technisch gesehen, kann man auch mit minderwertigen Objektiven und Okularen starke Vergrößerungen erzielen, denen fehlt es aber an Brillanz, Farbreinheit und Schärfe. Vergleichbar zB mit einem unscharfen Foto auf dem auch kaum etwas zu erkennen ist.

Zum Beispiel bei einer 400-fachen Vergrößerung bei einem Lichtmikroskop lassen sich bereits Zellen sowie einzellige Lebewesen erkennen und beobachten.

Zwiebelschale unter einem Mikroskop

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Die numerische Apertur (Auflösungsvermögen)

Noch wichtiger als die Vergrößerung ist die numerische Apertur eines Objektives. Die numerische Aperture (nA) ist ein Zahlenwert zwischen etwa 0,07 und 1,30 und beschreibt das Auflösungsvermögen eines Objektives. Je größer diese nA ist, um so kleinere und feinere Details kann das Mikroskop sichtbar machen (sprich auflösen). Verantwortlich für das Auflösungsvermögen ist hauptsächlich das Objektiv. Eine starke Okularvergrößerung steigert keineswegs die Auflösung des Mikroskops. Es entsteht ein sehr lichtschwaches Bild, wodurch die Gefahr von optischen Täuschungen gegeben ist. Der Wert für die numerische Apertur sollte auf den Objektiven immer angeführt sein.


Folgende Aperturwerte sollten Objektive der Standardleistungsklasse erreichen:

4-faches Objektiv: mindestens 0,07
10-faches Objektiv: 0,22 bis 0,30
40-faches Objektiv: 0,65
100-faches Objektiv: 1,25


Mikroskop Objektiv


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Lichtstärke / Beleuchtung

Die Qualität des Bildes hängt nicht allein vom Objektiv ab, sondern auch von der Beleuchtung. Die Präparate müssen gut beleuchtet sein, damit man überhaupt etwas sieht.

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Scharfstellen

Damit man ordentlich stufenlos scharfstellen kann sollte der Grob- und Feintrieb eines Mikroskops nicht wackeln und leichtgängig sein. Er sollte aber auch nicht zu leichtgängig sein, sonst rutscht das Objekt immer wieder aus dem Bild und der Spaß am mikroskopieren geht verloren.